[Review] Nintendo 2DS Handheld

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    • [Review] Nintendo 2DS Handheld




      Die Entwicklung des 2DS beruht vieler Meinungen nach auf das fehlende Wissen potentieller Käufer der 3DS und 3DS XL Konsolen.
      Interessierte wurden teilweise davon abgeschreckt, dass der 3D Effekt schädlich für Kinder unter 7 Jahren ist, was auch der Wahrheit entspricht.
      Auch dürften ausgerissene Scharniere (Konstruktionsfehler) beim DS lite bei vielen noch in Erinnerung sein.
      Dabei lässt sich im 3DS und 3DS XL bei Bedarf der 3D Effekt dauerhaft in den Systemeinstellungen über die Altersbeschränkungen (mit einem 4stelligem PIN Code geschützt) abschalten.
      Auch die Scharniere wurden schon seit dem DSi überarbeitet, die nur noch bei roher Gewalt brechen.
      Daraus ist eine Konsole entstanden ohne dem "schädlichen" 3D Effekt und Scharnier.
      Als Nebeneffekt konnten die Produktionskosten gesenkt werden, was den Preis um etwa 20€-30€ günstiger zum 3DS macht.



      Hardware:


      Die Hardware wird in einer farblich angepassten Pappschachtel geliefert.
      Zum Release am 12.10.2013 waren zwei Farben für Europa verfügbar: blau/schwarz und rot/weis.


      Im Lieferumfang befinden sich:
      • Nintendo 2DS -System
      • Nintendo 2DS -Touchpen
      • Nintendo 3DS Netzteil
      • SDHC Speicherkarte (4GB)
      • AR-Karten (6 Stück)
      • Nintendo 2DS -Schnellstart-Anleitung in 5 Sprachen
      • Nintendo 2DS -Bedienungsanleitung in 5 Sprachen




      Nintendo 2DS -System

      Die technischen Details sind in etwa die selben wie beim >3DS<Klick und erwähne ich nicht näher.
      Den größten Unterschied zu seinen Vorgängern stellen die Bildschirme dar, die beim 2DS nur aus einem einzigen großen LCD Bildschirm besteht.
      Der obere Breitbild-LCD-Bildschirm hat eine sichtbare Größe von 76,8mm x 46,08mm bei einer Pixelanzahl von 400 x 240.
      Der untere Touchscreen LCD-Bildschirm hat eine sichtbare Größe von 61,44mm x 46,08mm bei einer Pixelanzahl von 320 x 240.
      Gespart wurde auch an einem zweiten Lautsprecher rechts und dem WLAN Taster an der Seite.
      Neu dagegen ist der Sleep Schalter unten rechts, um die Konsole in den Standby Modus zu versetzten.
      Bei den Vorgängern wird der Standby Modus mit dem Magnetfeld von einem Lautsprecher beim Zuklappen erreicht.




      Der farblich angepasste Touchpen (seitlich eingesteckt) ist aus Kunststoff und hat eine feste Länge von 9,80cm.
      Im SD-Kartenslot befindet sich im Auslieferzustand eine 4GB SDHC-Karte.




      Außen befinden sich die beiden enorm großen Schultertasten.
      Konnten die bei den Vorgängern von oben bedient werden, müssen diese seitlich gedrückt werden.




      Der Lautstärkeregler ist analog ausgeführt.
      Stereo bekommt man nur über dem 3,5 Klinkenstecker mit Stereo-Kopfhörer.




      Die Batterieabdeckung füllt den oberen Unterboden aus.
      Der Akku ist der selbe wie beim 3DS und hat eine Kapazität von 1300 mAh.
      Die Betriebszeit wird bei höchster Bildschirm-Helligkeit (Stufe 5) mit 3,5 Stunden,
      bei der niedrigsten (Stufe 1) mit 5,5 Stunden angegeben.
      Hält somit eine halbe Stunde länger als beim 3DS.





      Verarbeitung:


      Negativ fallen alle Drucktasten auf, zu ungenau und weite Wege zum jeweiligen Druckpunkt.
      Beim Steuerkreuz, START und SELECT muss die Taste bündig zur Oberfläche gedrückt werden.
      Der schon tiefer liegende Power Knopf muss tief eingedrückt werden zum Einschalten/Ausschalten.
      Schultertasten müssen seitlich gedrückt werden, den von oben würde man die Konsole mit verschwitzten Fingern nach unten durchdrücken.
      Die ganze Anordnung der Bedienelemente ist reiner Kompromiss.
      Schiebepad, Steuerkreuz und die vier Steuerelemente liegen zu weit oben.
      Müssen sie zwangsweise, damit kleine Finger gleichzeitig noch an die Schultertasten kommen.
      Die farblichen Komponenten auf der Seite wirken etwas billig.
      Auf den besseren Filter im oberen Display wie beim 3DS XL wurde verzichtet, das Display spiegelt so stark wie beim 3DS.



      Software:


      Die Software Funktionen sind in etwa die selben wie beim >3DS<Klick und >3DS XL<Klick.
      Einen Unterschied gibt es in der oberen Leiste im HOME-Menü.
      Anstatt der Bildschirmhelligkeit ist ein kleiner Schlüssel vorhanden.
      Auch hier kann die Helligkeit in 5 Stufen eingestellt werden.
      Der Energiesparmodus wurde gegen den WLAN Modus ersetzt.
      Dieser kann hier schnell ein und aus geschaltet werden.




      Auch in den Systemeinstellungen gib es kleine Veränderungen.
      Die nun nutzlose "3D-Kalibrierung" wurde mit "Über das System" ersetzt, wo die 2DS spezifischen Funktionen erklärt werden.
      Beim Auswählen von "Sound" gibt es einen Hinweis, dass die Konsole nur Mono-Wiedergabe unterstützt.



      Fazit:


      Schön finde ich, dass ein Netzgerät beiliegt, wurde das doch beim 3DS XL weggelassen.
      Die nur noch in schwarz/weis gehaltenen Bedienungsanleitungen kann man verschmerzen.
      Warum auf den zweiten Lautsprecher verzichtet wurde, bleibt unverständlich, Platz wäre genug da gewesen.
      Ergonomisch halte ich die Anordnung der Bedienelemente nicht gelungen, liegen zu weit oben und sind so schlecht wie aus Zeiten vom DS lite.
      Eine Empfehlung ist der 2DS nicht, lieber zum 3DS oder zum 3DS XL greifen.